Bericht zum Frankreichaustausch 2013

Als wir am Flughafen ankamen, wurden wir alle plötzlich total aufgeregt. Ich ging
durch die Gepäckkontrolle – alles klar. Wir verabschiedeten uns von unseren Eltern und
gingen zum Gate. Als wir nach langem Warten ins Flugzeug durften, wurde die Aufregung
noch viel größer.
In Frankreich angekommen, begrüßten uns die Familien sehr nett. Zuerst kam ich mir total
fremd vor, denn ich hatte nichts verstanden. Aber als ich dann später beim Essen auftaute,
war alles sehr lustig. Nach dem Essen im Restaurant KFC fuhren wir nach Hause. Als ich die
Tür öffnete, sprangen mich plötzlich zwei Hunde an. Gigi und Annika. Die waren so niedlich.
Kurz nach der Ankunft ging ich schlafen, da es bereits 23:00 Uhr war.
Am nächsten Morgen standen wir schon um 6:45 Uhr auf und nahmen um 7:15 Uhr den Bus.
Wir frühstückten nichts. Das scheint hier unter der Woche normal zu sein, aber ich musste
mich erst einmal daran gewöhnen. Am Wochenende isst man dafür umso mehr: petit
déjeuner, déjeuner und dîner. Das Abendessen war immer sehr lecker und aufwendig. Es gab
Brot und einen Salat als Vorspeise, dann den Hauptgang, der meistens aus Fleisch oder Fisch
bestand und zum Nachtisch Joghurt, Eis, Früchte oder auch Käse.
Zur Schule fuhren wir circa 30 Minuten. Wir mussten mit Bus und Metro fahren. In der
Schule angekommen ist uns aufgefallen, dass die Schule mit hohen Zäunen abgeschlossen
ist. Während der Schulzeit kann man nicht hinaus. Auch wenn man eine Freistunde hat, ist
das nicht möglich. Das Collège Vauquelin ist ziemlich trist und grau. Viele Schüler haben uns
auf dem Schulhof angesprochen, wie wir denn hießen und wie es uns ginge. Das Essen in der
Kantine war gut. Wir konnten uns selber zusammenstellen, was wir essen wollten. Das Personal
war sehr nett zu uns.
Nach der Schule oder den Ausflügen, der Fotorallye oder der Wanderung in den Pyrenäen,
die mir am besten gefallen hat, spielten wir dann Gesellschaftsspiele, wie z.B. „Les petits
chevaux“ bzw. „Mensch ärgere dich nicht“ oder „Mau Mau“. Obwohl es zuerst ein bisschen
schwer war, zu erklären, wie die Spiele funktionierten, war die Stimmung sehr lustig. Meine
Gastfamilie war sehr nett zu mir.
Der Austausch hat sehr viel Spaß gemacht und wir haben uns alle gut verstanden. In
Frankreich läuft vieles anders und vor allem mit mehr Regeln ab, aber man gewöhnt sich
schnell daran. Eigentlich hätte ich mir noch ein paar Tage mehr gewünscht, da ich mich
gerade richtig eingelebt habe.
K. R.